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Den richtigen Wanderrucksack kaufen

Wenn Du noch unsicher bist welchen Rucksack Du Dir zulegen sollst, schau Dir unbedingt als erstes die Wanderrucksack kaufen Tipps an, damit Du vorher gut informiert bist und Dich nachher nicht über unnötigen einen Fehlkauf ärgerst.



Wanderrucksack-kaufen

Tipps im Überblick | zum Gipfel

Wanderrucksack kaufen Tipps

Ebenso wie bei anderer Wanderausrüstung, gibt es auch beim Wanderrucksack kaufen ein paar Dinge, die Du unbedingt beherzigen solltest:

1.) Die optimale Größe für Deinen Wanderrucksack

1.1) Der Wanderrucksack für Deine Tagestour – das Daypack
1.2) Für anspruchsvolle Touren genau richtig
1.3) Der Trekkingrucksack, wenn’s ein bisschen mehr sein darf

2.) Die kleinen, aber feinen Unterschiede…

2.1) Die Verarbeitung der Tragegurte – 3 wichtige Punkte
2.2) Ein Wanderrucksack mit Netzrücken sorgt für eine gute Rückenbelüftung
2.3) Alles griffbereit – gute Ordnung durch mehrere Taschen

3.) Vor- und Nachteile der 3 unterschiedlichen Beladungsmöglichkeiten

3.1) Top-Loader
3.2) Back-Loader
3.3) Front-Loader

4.) Das solltest Du bei einem Deckelfach bedenken

4.1) Deckelfach mit zwei Schnallenverschlüssen
4.2) Deckelfach mit einem Schnallenverschluss
4.3) Deckelfach mit Reißverschluss

Die optimale Größe für Deinen Wanderrucksack

Damit Du Deine Wanderungen auch wirklich richtig genießen kannst, solltest Du alles notwendige dabei haben. Damit Du Deine Hände frei hast und Deine Wanderausrüstung bequem tragen kannst, empfiehlt sich ein kleiner Wanderrucksack. Auf mehrtägigen Touren, wenn Du vielleicht noch Proviant, Wechelkleidung, Kochgeschirr und ein Zelt im Gepäck hast, ist hingegen eher ein großer Wanderrucksack angebracht. Wie Du siehst, hängt die richtige Größe von Deinem Vorhaben ab. Alles, was Du einpackst, musst Du natürlich selbst tragen, weshalb Du gut beraten bist, Dich auf das Notwendigste zu beschränken. Wanderrucksäcke können grob nach ihren Größen unterteilt werden.

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Der Wanderrucksack für Deine Tagestour – das Daypack

Mit einem Volumen von ca. 20 bis 35 Liter haben sie genau die richtige Größe für eine Tagestour. Wenn Du also gerne kürzere Wanderungen unternimmst, solltest Du überlegen, Dir einen Tagesrucksack bzw. Daypack zuzulegen. Darin kannst Du bequem das Wichtigste verstauen und behälst ein Maximum an Beweglichkeit.

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Für anspruchsvolle Touren genau richtig

Wenn Du zu anspruchsvollen oder längeren Touren aufbrichst, brauchst Du meistens auch etwas mehr Ausrüstung und Verpflegung. Bei dem höheren Gewicht ist ein Tourenrucksack mit bis zu 45 Litern Volumen ideal geeignet, um alles gut unter zu bringen und angenehm tragen zu können.

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Der Trekkingrucksack, wenn’s ein bisschen mehr sein darf

Mit einem Fassungsvermögen von 50 bis ca. 90 Litern deutllich größer, bietet ein Trekkingrucksack deutlich mehr Stauraum. Zusätzlich sind an der Außenseite oft Befestigungsmöglichkeiten für z.B. Kochgeschirr, Wanderstöcke oder eine Isomatte angebracht, dadurch kannst Du ohne weiteres Ausrüstung für mehrtägige Touren verstauen.

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Diese Unterschiede solltest Du beim Kauf eines Wanderrucksacks beachten

Damit Du das Gewicht des Rucksacks über mehrere Stunden gut tragen kannst, ist es wichtig, dass Dein Wanderrucksack richtig sitzt. Weil Männer bekanntlich einige anatomische Unterschiede zu Frauen aufweisen, werden seit Jahren Wanderrucksack Damen Modelle ebenso wie Wanderrucksack Herren Modelle hergestellt.
Neben der richtigen Rückenlänge, der passenden Größe und einem guten Sitz gibt es noch einige technische Aspekte, die Du beim Wanderrucksack kaufen berücksichtigen solltest:

Die Verarbeitung der Tragegurte – 3 wichtige Punkte

  • gute Polsterung
  • hohe Atmungsaktivität
  • einfach verstellbar

Eine gute Polsterung der Hüft- und Schultergurte ist eine wichtige Vorraussetzung, dass die Gurte nicht drücken. So lässt sich das Gewicht des Wanderrucksacks angenehm auf Deinen Körper verteilen. Da das Hauptgewicht auf den Beckenknochen getragen wird, ist die Polsterung hier, gefolgt von den Schultergurten, am wichtigsten. Beim Brustgurt ist eine Polsterung in der Regel nicht unbedingt erforderlich.
Um unter den Gurten möglichst wenig zu schwitzen, solltest Du bei deren Auflageflächen auf die Verwendung von Materialien mit hoher Atmungsaktivität achten.
Damit der Wanderrucksack auch wirklich richtig sitzt, sollten die Schulter-, Hüft- und Brustgurte einfach verstellbar sein. Denn schließlich wird nur mit der richtigen Einstellung der Gurte das Gewicht optimal auf den Körper verteilt.

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Ein Wanderrucksack mit Netzrücken sorgt für eine gute Rückenbelüftung

Am Rücken hat Dein Wanderrucksack die größte Auflagefläche, hier kann sich am leichtesten Wärme stauen und zu starkem Schwitzen führen. Um weniger zu schwitzen ist es wichtig, dass die entstehende Wärme und Feuchtigkeit am Rücken gut abtransprortiert wird. Um das zu erreichen greifen die Hersteller auf besonders atmungsaktive Materialien zurück, auch ein Wanderrucksack mit Netzrücken bietet einen hervorragenden Wärmeaustausch und beugt somit starkem Schwitzen am Rücken vor.

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Alles griffbereit – gute Ordnung durch mehrere Taschen

Damit Du beim Wandern nicht erst Deinen ganzen Rucksack ausräumen musst, um beispielsweise an Deine Regenjacke, Proviant oder etwas zu Trinken zu gelangen, ist eine Unterteilung in mehrere Fächer bzw. Taschen eine verlässliche Ordnungshilfe. So hast Du schneller das richtige griffbereit und auch wieder sicher verstaut.
Falls Du bereits einen Rucksack hast und den Inhalt noch besser ordnen möchtest, könnte die Bag in Bag Variante für Dich interessant sein. Hierbei werden kleinere Packsäcke befüllt, die dann gemeinsam im Hauptfach getragen werden. Auch ein Weg, die wichtigen Dinge schnell parat zu haben.

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Vor- und Nachteile der 3 unterschiedlichen Beladungsmöglichkeiten

Wanderrucksäcke können auf unterschiedliche Weisen beladen werden, klassisch von oben, von vorne oder über die Rückseite. Dabei hat jede Variante ihre eigenen Vor- und Nachteile, die Du hier in einer kleinen Übersicht findest:

Top-Loader

Rucksäcke, die klassisch von oben beladen werden, heißen auch Top-Loader. Der Vorteil ist, dass sie meistens mit einem Deckelfach und einer Schnalle verschlossen werden, wodurch sie wenig störungsanfällig sind. Der Nachteil ist, dass Du Dir beim Packen mehr Gedanken machen musst, um später an alles Wichtige gut heran zu kommen.

Back-Loader

Bei sogenannten Back-Loadern kann in der Regel per Reißverschluss der gesamte Rückenteil des Rucksacks geöffnet werden. So kannst Du bequem auf den gesamten Inhalt zugreifen, ohne an der Außenseite befestigte Ausrüstung wie beispielsweise ein Zelt oder Wanderstöcke vorher abnehmen zu müssen. Allerdings birgt der Reißverschluss für die Rückenklappe unter Umständen eine höhere Störungsanfälligkeit durch Schmutz oder Eis.

Front-Loader

Front-Loader können mit einem Reißverschluss an der Vorderseite geöffnet werden, dadurch hast Du den Inhalt schnell greifbar. Allerdings musst Du den Rucksack zum Öffnen mit der Rückseite auf den Boden legen, was je nach Witterung (z.B. Regen) zu Verunreinigungen führen kann. Zudem besteht auch hier die Gefahr, dass der Reißverschluss durch Verschmutzungen oder Vereisung nicht mehr richtig funktioniert.

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Das solltest Du bei einem Deckelfach bedenken

Möchtest Du beispielsweise Deine Wanderjacke zwischen Deckelfach und Rucksack sicher verstauen können? Dann solltest Du Dir lieber gleich den richtigen Wanderrucksack kaufen, denn je nach Ausführung des Deckelfachs ist das nämlich besser, schlechter oder eben gar nicht möglich:

Deckelfach mit zwei Schnallenverschlüssen

Deine Jacke oder ein Pullover lassen sich gut zwischen Deckel und Rucksack verstauen, die beiden Schnallen lassen ein Verrutschen kaum zu. Allerdings machen die zwei Verschlüsse das ganze etwas unhandlicher.

Deckelfach mit einem Schnallenverschluss

Der Verschluss mit einer Schnalle kann ein Verrutschen der Jacke oder anderer Bekleidung nicht immer verhindern. Deshalb ist ein Deckelfach mit einem Verschlussriemen für derartige Zuladungen nur bedingt geeignet. Dafür lässt sich der Rucksack etwas einfacher öffnen.

Deckelfach mit Reißverschluss

Das Deckelfach mit Reißverschluss ermöglicht einen schnellen und guten Zugang zum Rucksack. Dafür ist bei dieser Variante die Zuladung zwischen Deckel und Rucksack in aller Regel nicht möglich.

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